März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv

Allgemeine Infos

Allgemeine Informationen

Analverkehr

Unter Analverkehr oder Analkoitus (von lat. anus After; auch: Pedicatio) – umgangssprachlich auch Analsex genannt – versteht man das Einführen des erigierten männlichen Penis in den After des Sexualpartners. Das Einführen eines Sexspielzeugs oder anderer Gegenstände, der Finger oder der Hand (Fisting) sowie der Zunge (Anilingus) zählt zur analen Stimulation und nicht zum Analverkehr.

Anal_Intercourse_Artwork.jpg

Anal Intercourse Artwork

Prinzip

Der Afterbereich ist bei Personen beider Geschlechter eine sexuell stimulierbare erogene Zone, die mit vielen Nervenenden ausgestattet ist. Zusätzlich führt beim Mann passiver Analverkehr zur Reizung der sexuell empfindlichen Prostata, die einen Orgasmus auslösen kann. Bei der Frau können durch Analverkehr auch der sogenannte A-Punkt und das Scheidengewebe stimuliert werden. Für den aktiven Partner bedeutet der Analverkehr aufgrund der engeren und potenziell muskulöseren Körperöffnung eine intensivere Stimulation gegenüber dem Vaginalverkehr. Die Praktik setzt für viele Personen ein höheres Maß an Vertrauen voraus, wird andererseits jedoch auch als entsprechend intimer empfunden.

Analverkehr in einer Illustration von Paul Avril

Analverkehr in einer Illustration von Paul Avril

Als „aktiv“ wird beim Analverkehr diejenige Person bezeichnet, die ihren Penis einführt, als „passiv“, auch „anorezeptiv“, diejenige, bei der der Penis eingeführt wird. Beides kann als lustvoll empfunden werden.

Eine Sonderform des Analverkehrs stellt das Pegging dar, dabei wird der aktive Part durch die Frau mit Hilfe eines Dildo übernommen. Pegging kann sowohl in lesbischen als auch in heterosexuellen Beziehungen praktiziert werden.

Suzuki Harunobu, Shunga

Suzuki Harunobu, Shunga

Schmerzvermeidung und Lustgewinn

Ein Butt-plug kann zur Vorbereitung des Analverkehrs verwendet werden
Der Anus ist aufgrund zahlreicher Nervenenden eine hochgradig erogene Zone, die anale Stimulation wird daher oftmals lustvoll erlebt. Nervenenden finden sich rund um den äußeren Schließmuskel, aber auch der innere Teil sowie der Enddarm können durch Druck und Bewegung stimuliert werden. Die meisten Menschen können durch passiven Analverkehr allein nicht zum Orgasmus kommen, das heißt, sie benötigen zusätzliche genitale Stimulation zum Erreichen des Höhepunktes. Unter Umständen ist ein Orgasmus jedoch auch durch rein anale Stimulation möglich: Für Männer geschieht dies durch Stimulation der Prostata, für Frauen durch Anspannung der Beckenbodenmuskulatur.

Wenn das Eindringen behutsam und nicht zu schnell erfolgt sowie genügend Gleitmittel verwendet wird, ist der Analverkehr in aller Regel schmerzfrei. Das Eindringen sollte nie gewaltsam erfolgen, eventuell eintretende Schmerzen sollten als Signal zur vorübergehenden Unterbrechung gesehen werden. Öl- und fetthaltige Stoffe wie Vaseline tragen zur Zersetzung eines Kondoms bei, da sie das Latex des Kondoms angreifen. Nur Gleitmittel auf Wasser- oder Silikon-Basis sind für den Gebrauch zusammen mit Kondomen geeignet.

Als Vorspiel vor dem eigentlichen Analverkehr kann der Anus mit den Fingern stimuliert werden. Sollte das Eindringen des Penis vom passiven Partner wiederholt als schmerzhaft empfunden werden oder mit einem unangenehmen Gefühl einhergehen, so ist mitunter die Benutzung eines Butt Plug möglich. Dabei handelt es sich um ein kegelförmiges Objekt, das vor dem Analverkehr durch den passiven Partner getragen werden kann. Der Butt Plug stellt eine optimale Vorbereitung dar, um die Muskulatur des Anus zu entspannen und leicht vorzudehnen. Ihre spezielle Form verhindert ein Hineinrutschen sowie selbstständiges Herausrutschen aus dem Anus. Butt Plugs können kurz vor dem Verkehr während des Vorspiels benutzt werden oder auch für längere Zeiträume, über mehrere Stunden hinweg, unabhängig vom eigentlichen Geschlechtsverkehr getragen werden.

Hygiene

Mitunter existieren Bedenken bezüglich der Hygiene, welche sich in der Regel auf im Enddarm befindliche Fäkalreste beziehen. Die Angst, während des Verkehrs mit Kot in Kontakt zu kommen, ist jedoch größtenteils unbegründet. Nach der Defäkation verbleibt kaum Stuhl im Enddarm, Anus und Enddarm stellen lediglich Durchgangskanäle dar und sind somit nur unmittelbar vor und während der Defäkation mit Kot in Kontakt. Jedoch können durch die unregelmäßige Struktur der Darmwand immer Fäkalreste im Enddarm haften bleiben. Diese Fäkalreste lassen sich jedoch durch Analspülungen vollständig beseitigen.

Abwechselnd praktizierter Vaginal- und Analverkehr sollte stets mit einem Kondomwechsel kombiniert oder aber der Penis vor dem Wechsel abgewaschen werden, da ansonsten Keime aus dem Enddarm in die Vagina eingebracht werden und Entzündungen auslösen können. Ein Risiko besteht auch, wenn Samen bei ungeschütztem Verkehr aus dem After austritt und mit der Vagina in Berührung kommt.
» Weiter lesen Allgemeine Informationen

Tags:, , , ,

Verwandte Artikel

Visit-x Amateur Webcam Kontakte

Allgemeine Informationen und Tips

Analverkehr

Unter Analverkehr oder Analkoitus (von lat. anus After; auch: Pedicatio) – umgangssprachlich auch Analsex genannt – versteht man das Einführen des erigierten männlichen Penis in den After des Sexualpartners. Das Einführen eines Sexspielzeugs oder anderer Gegenstände, der Finger oder der Hand (Fisting) sowie der Zunge (Anilingus) zählt zur analen Stimulation und nicht zum Analverkehr.

Anal_Intercourse_Artwork.jpg

Anal Intercourse Artwork

Prinzip

Der Afterbereich ist bei Personen beider Geschlechter eine sexuell stimulierbare erogene Zone, die mit vielen Nervenenden ausgestattet ist. Zusätzlich führt beim Mann passiver Analverkehr zur Reizung der sexuell empfindlichen Prostata, die einen Orgasmus auslösen kann. Bei der Frau können durch Analverkehr auch der sogenannte A-Punkt und das Scheidengewebe stimuliert werden. Für den aktiven Partner bedeutet der Analverkehr aufgrund der engeren und potenziell muskulöseren Körperöffnung eine intensivere Stimulation gegenüber dem Vaginalverkehr. Die Praktik setzt für viele Personen ein höheres Maß an Vertrauen voraus, wird andererseits jedoch auch als entsprechend intimer empfunden.

Analverkehr in einer Illustration von Paul Avril

Analverkehr in einer Illustration von Paul Avril

Als „aktiv“ wird beim Analverkehr diejenige Person bezeichnet, die ihren Penis einführt, als „passiv“, auch „anorezeptiv“, diejenige, bei der der Penis eingeführt wird. Beides kann als lustvoll empfunden werden.

Eine Sonderform des Analverkehrs stellt das Pegging dar, dabei wird der aktive Part durch die Frau mit Hilfe eines Dildo übernommen. Pegging kann sowohl in lesbischen als auch in heterosexuellen Beziehungen praktiziert werden.

Suzuki Harunobu, Shunga

Suzuki Harunobu, Shunga

Schmerzvermeidung und Lustgewinn

Ein Butt-plug kann zur Vorbereitung des Analverkehrs verwendet werden
Der Anus ist aufgrund zahlreicher Nervenenden eine hochgradig erogene Zone, die anale Stimulation wird daher oftmals lustvoll erlebt. Nervenenden finden sich rund um den äußeren Schließmuskel, aber auch der innere Teil sowie der Enddarm können durch Druck und Bewegung stimuliert werden. Die meisten Menschen können durch passiven Analverkehr allein nicht zum Orgasmus kommen, das heißt, sie benötigen zusätzliche genitale Stimulation zum Erreichen des Höhepunktes. Unter Umständen ist ein Orgasmus jedoch auch durch rein anale Stimulation möglich: Für Männer geschieht dies durch Stimulation der Prostata, für Frauen durch Anspannung der Beckenbodenmuskulatur.

Wenn das Eindringen behutsam und nicht zu schnell erfolgt sowie genügend Gleitmittel verwendet wird, ist der Analverkehr in aller Regel schmerzfrei. Das Eindringen sollte nie gewaltsam erfolgen, eventuell eintretende Schmerzen sollten als Signal zur vorübergehenden Unterbrechung gesehen werden. Öl- und fetthaltige Stoffe wie Vaseline tragen zur Zersetzung eines Kondoms bei, da sie das Latex des Kondoms angreifen. Nur Gleitmittel auf Wasser- oder Silikon-Basis sind für den Gebrauch zusammen mit Kondomen geeignet.

Als Vorspiel vor dem eigentlichen Analverkehr kann der Anus mit den Fingern stimuliert werden. Sollte das Eindringen des Penis vom passiven Partner wiederholt als schmerzhaft empfunden werden oder mit einem unangenehmen Gefühl einhergehen, so ist mitunter die Benutzung eines Butt Plug möglich. Dabei handelt es sich um ein kegelförmiges Objekt, das vor dem Analverkehr durch den passiven Partner getragen werden kann. Der Butt Plug stellt eine optimale Vorbereitung dar, um die Muskulatur des Anus zu entspannen und leicht vorzudehnen. Ihre spezielle Form verhindert ein Hineinrutschen sowie selbstständiges Herausrutschen aus dem Anus. Butt Plugs können kurz vor dem Verkehr während des Vorspiels benutzt werden oder auch für längere Zeiträume, über mehrere Stunden hinweg, unabhängig vom eigentlichen Geschlechtsverkehr getragen werden.

Hygiene

Mitunter existieren Bedenken bezüglich der Hygiene, welche sich in der Regel auf im Enddarm befindliche Fäkalreste beziehen. Die Angst, während des Verkehrs mit Kot in Kontakt zu kommen, ist jedoch größtenteils unbegründet. Nach der Defäkation verbleibt kaum Stuhl im Enddarm, Anus und Enddarm stellen lediglich Durchgangskanäle dar und sind somit nur unmittelbar vor und während der Defäkation mit Kot in Kontakt. Jedoch können durch die unregelmäßige Struktur der Darmwand immer Fäkalreste im Enddarm haften bleiben. Diese Fäkalreste lassen sich jedoch durch Analspülungen vollständig beseitigen.

Abwechselnd praktizierter Vaginal- und Analverkehr sollte stets mit einem Kondomwechsel kombiniert oder aber der Penis vor dem Wechsel abgewaschen werden, da ansonsten Keime aus dem Enddarm in die Vagina eingebracht werden und Entzündungen auslösen können. Ein Risiko besteht auch, wenn Samen bei ungeschütztem Verkehr aus dem After austritt und mit der Vagina in Berührung kommt.
» Weiter lesen Allgemeine Informationen und Tips

Tags:, , , ,

Verwandte Artikel

Sex